Olympia Ja oder Nein

    • Olympia hat die mörderischen Schlagzeilen der letzten Wochen vorübergehend in den Hintergrund gedrängt. Niemand wird leugnen, dass das strahlende Fest unter den fünf Ringen weltweit Milliarden Zuschauer vor Fernsehschirmen versammelt, die sicher sein dürfen statt des Schocks eines vom Himmel geschossenen Passagierflugzeugs, friedfertige und stimmungsvolle Stunden zu erleben. Was hierzulande zudem die Stimmung in den Himmel trieb, war die Stadt, in der das Fest gefeiert werden soll: Berlin!

Die Suche nach den Flugzeugtoten schien tatsächlich fast vergessen, als der Streit „Olympia ja“ oder „Olympia nein“ losbrach und zwar nicht an Stammtischen, sondern an Parlamentspulten und vor Talkshow-Kameras. Vor allem die Frage der zu erwartenden und zu befürchtenden Kosten schien die Gemüter über die Maßen zu ereifern. Das trieb den Autor dazu, mit einem einzigen der sieben Grundparagraphen der Olympischen Charta daran zu erinnern, dass es letztlich weniger um kostspielige Hallen als um das „Ziel des Olympismus“ geht, das nach Charta-Paragraph 2 fordert, „den Sport in den Dienst der harmonischen Entwicklung der Menschheit zu stellen, um eine friedliche Gesellschaft zu fördern, die der Wahrung der Menschenwürde verpflichtet ist.“ Verheißungsvolle Forderungen, die viele noch leidenschaftlicher begrüßen dürften, als Rekorde und Medaillen. Paragraph 1 versichert noch deutlicher: „Der Olympismus ist eine Lebensphilosophie, die die Eigenschaften von Körper, Wille und Geist miteinander vereint.“

Wenn keiner der sich in den letzten Tagen so echauffierenden Leitartikler und Bürgermeister die Olympische Charta überhaupt erwähnte, sondern vor allem die Kostenfrage stellte, verriet das im Grunde nur, wohin Olympia in den letzten Jahrzehnten geraten ist. Die „Berliner Zeitung“ (8.8.2014) widmete fast eine ganze Seite dem Thema und finanzierte sogar eine Umfrage unter 1003 Berlinern, denen 13 Fragen gestellt worden waren. Es war keine darunter, die dem schon erwähnten Ur-Anliegen der Spiele gewidmet war. Die erste und demzufolge wichtigste Frage lautete, ob Berlin sich bewerben soll oder nicht: 52 Prozent waren dafür, 48 Prozent dagegen. Fast also ein 0:0!

Die Umfrager stellten auch die Frage, ob der zu erwartende Aufwand finanziell größer sein dürfte, als der Nutzen. 53 Prozent meinten, dass mit einem Minus zu rechnen sei und nur 38 Prozent hofften auf Gewinn. Der wohl entscheidende Satz des Begleit-Kommentars lautete: „Eine klare Meinung haben die Berliner offenbar zur Frage, ob sich Olympische Spiele wirtschaftlich für die Stadt lohnen würden. Nur 38 Prozent der Befragten glauben an einen finanziellen Nutzen.“

Spätestens hier wäre mit Nachdruck einzuwenden, dass sich der in der Charta erwähnte hohe idelle Wert der Spiele weder in Dollar noch in Euro zu beziffern ist. Da jedoch fast alle in Berlin an Wahlen beteiligten Parteien an vorrangiger Stelle ihrer Programme das Streben nach Frieden als Ziel deklariert haben, darf man sich wundern, dass kaum einer der sich zu Wort Meldenden, den Nutzen der Spiele für die Bemühungen um den Frieden erwähnten. Was auch fast alle die Bewerbung Kommentierenden unterschlugen, war die Tatsache, dass sich das 1894 von Coubertin gegründete Olympische Komitee neun Jahrzehnte selbst finanzierte, bis 1984 die US-amerikanlschen Manager, der Spiele in Los Angeles dem Organisationskomitee Konzernstrukturen aufoktroyierten und das IOC es hinnahmen. Das einstige fünf-Zimmer-Unternehmen in der Villa „Mon Repos“ zog in einen mehrstöckigen Neubau und fortan musste auch kein IOC-Mitglied mehr seine Übernachtung selber bezahlen. Als die Fernsehkonzerne der Welt dem IOC Gebühren entrichten mussten, überschritten dessen Einnahmen die Milliardengrenzen und die Fernsehmanager begannen das olympische Programm nach den Quoten zu gestalten. Erst als man das Ringen – weil zu „langweilig“ - streichen wollte und deswegen sogar Putin protestieren ließ, begann man behutsamer zu operieren. Längst hatten auch die Sportartikelkonzerne die fünf Ringe als satte Einnahmequelle entdeckt – und als eines ihrer Alibis die Invalidenspiele installiert. Wer den heutigen Präsidenten des IOC nach seinem ersten Job fragen sollte, würde erfahren, dass seine Laufbahn bei einem der Sportschuhriesen begann. Andere IOC-Mitglieder strömten zu deren Konkurrenten. Das IOC wurde zur Fünf-Ringe-Aktiengesellschaft.

Das wäre ein mehr als triftiger Grund gegen das „moderne“ Olympia zu votieren und für die Prinzipien der Charta zu demonstrieren. Auch in Berlin.

Übrigens lautete eine der Umfragen: „Erschwert die Erinnerung an die Olympischen Spiele 1936 eine mögliche Olympiabewerbung Berlins?“ Die Antwort könnte lauten: „Jeder Missbrauch Olympias, ob politisch oder kommerziell sollte vereitelt werden!“ Ebenfalls auch in Berlin!      

 

DER GROSSE „ABBRUCH“ UND SEINE AUSREDEN

Von Klaus Huhn

Der 16. August 1961 ist ein gravierendes Datum der deutschen Sportgeschichte. Das war der Tag, an dem der Geschäftsführende DSB-Vorstand (Deutscher Sportbund) und das NOK-Präsidium in Düsseldorf ihren gemeinsamen Beschluss verkündeten, allen Sportverkehr mit der DDR abzubrechen. Wortlaut: „Die vom Regime der SBZ getroffenen Abschnürungsmaßnahmen werden auf das schärfste missbilligt. Dieses Vorgehen widerspricht den Prinzipien der Menschlichkeit und verletzt auch alle sportlichen Grundsätze. Nach diesen Maßnahmen haben nur noch systemhörige Personen die Möglichkeit zu sportlichen Begegnungen mit der Bundesrepublik. Damit hat die SBZ den gesamtdeutschen Sportverkehr unterbunden. Sie trägt dafür die alleinige Verantwortung. Solange ein normaler Verkehr zwischen der SBZ und Berlin sowie der Bundesrepublik nicht möglich ist, können die Spitzenverbände Genehmigungen zur Durchführung von Sportveranstaltungen in der SBZ und mit Sportgruppen der SBZ in der Bundesrepublik nicht mehr erteilen. Ebenso können die Sportverbände der Bundesrepublik für die Dauer dieses von der SBZ geschaffenen Zustandes auch an internationalen Sportveranstaltungen innerhalb der SBZ nicht teilnehmen. Verhandlungen über gesamtdeutsche Fragen haben unter diesen Umständen keinen Sinn, sie werden ab sofort eingestellt." Seit fünfzig Jahren wissen Zeitzeugen und Historiker, dass die Entscheidung, die Grenze der DDR zur BRD ähnlich wie viele Ländergrenzen in der Welt zu schließen, nicht in Berlin entschieden wurde, sondern Wochen vorher in Wien, wo sich Chrustschow und Kennedy getroffen hatten, um das Problem der Grenze zwischen den beiden Machtblöcken zu klären. Sie kamen zu einer Einigung und realisiert wurde sie zwischen Ostsee und Bayern.

Eines der Probleme vor dem die BRD über Nacht stand, war, wie sie auf diesen Schritt reagieren sollte. Radikale forderten, jeglichen Handelsverkehr zwischen beiden deutschen Staaten abzubrechen, doch lehnten die bundesdeutschen Konzerne – zwar hinter den Kulissen, aber nachdrücklich – diesen Schritt ab. Auch die Variante, sämtliche Verkehrsverbindungen zu unterbrechen, war nicht realisierbar, dieweil dies den Protest aller europäischen Länder ausgelöst hätte. So blieb nur der Sport! Sport war und ist immer ein spektakuläres und viele Gemüter bewegendes Ereignis. Die Erklärung, jeglichen Sportverkehr abzubrechen, durfte sicher sein, den Beifall der Politiker zu finden, zwang aber die bundesdeutsche Sportführung unter der Führung des immer willigen Willi Daume dazu, wenigstens halbwegs glaubhafte Erklärungen für diesen Schritt zu finden.

 Wir verzichten auf jede überflüssige Kommentierung dieser Dokumente, erlauben uns nur den Hinweis, dass der Beschluss für eine bis dahin beispiellose Situation im Sportverkehr sorgte: DSB und NOK behaupteten, dass die DDR nur mehr „systemhörige Personen“ zum Sport zuließ. Diese Feststellung lässt nur den Schluss zu, dass der bundesdeutsche Sport von diesem Zeitpunkt an, die DDR-Sportler in „systemhörige“ und „nicht systemhörige“ zu sortieren gedachte und allein mit „nicht systemhörigen“ Fußball spielen wollte. Damit wäre der Beweis geliefert, dass DSB und NOK dem Sport zwischen beiden deutschen Staaten eine absurde Funktion zudiktierte!

Noch einmal: Wir verzichten auf jegliche Kommentare, auch weil die politische Haltung von DSB und NOK auf jeden Kommentar verzichten kann. Sie war eindeutig! Daume verfasste ein fast 9000 Worte umfassendes Rundschreiben an die bundesdeutschen Aktiven und Funktionäre. Offensichtlich war ihm klar, wie schwierig es sein würde, den Schritt zu begründen. Zitate aus diesem Rundschreiben, wörtlich wiedergegeben: „Der Sportverkehr zwischen der Bundesrepublik und der Sowjetischen Besatzungszone hat seit der unseligen Spaltung Deutschlands immer unter zwei grundverschiedenen Gesichtspunkten gestanden. Er war für die Turn- und Sportbewegung der Bundesrepublik ausschließlich Ausdruck der menschlichen, sportlichen und turnbrüderlichen Verbundenheit mit den Kameraden jenseits der Zonengrenze.“

Hier sei noch einmal an die Frage der „Systemhörigkeit“ erinnert!

Weiter Daume: „Für das Regime der Zone war der gesamtdeutsche Sportverkehr schwerpunktmäßig immer nur ein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele. Diese Ziele haben im Laufe der letzten zehn Jahre mehrfach gewechselt.

In den ersten Jahren sah das Regime im gesamtdeutschen Sportverkehr ein Mittel, die Bundesrepublik politisch zu unterwandern. Nahezu alle Sportbegegnungen wurden damals mit Spruchbändern, politischen Ansprachen und anderen Propagandamitteln zu politischer Beeinflussung mißbraucht.”

Was Daume unterschlug war, dass es in jenen Jahren um die Einheit im deutschen Sport ging – und auch um die Einheit Deutschlands, woran wohl heute niemand mehr erinnert werden möchte.

 Weiter Daume: „Dieser uferlose Mißbrauch zwang die gesinnungs- und satzungsmäßig zu politischer Neutralität verpflichteten Turn- und Sportverbände der Bundesrepublik am 21. September 1952 zum Abbruch der Sportbeziehungen mit der SBZ. Drei Monate nach dem Abbruch sagte die politische Sportführung der SBZ zu, zukünftig bei Sportbegegnungen politische Demonstrationen zu unterlassen. Damit wurde der gröbste Mißbrauch ausgeschaltet und die Wiederaufnahme des gesamtdeutschen Sportverkehrs ermöglicht. Aufgegeben wurden die politischen Ziele vom Zonensport aber nicht.”

Diese Variante war eine schlichte Lüge. Der Vorwand für den Abbruch der Sportbeziehungen 1952 war gewesen, DDR-Sportfunktioäre hätten “Daten” über BRD-Sportler gesammelt. Als das zügig und überzeugend widerlegt war, wurde der Sportverkehr wieder aufgenommen.

Daumes weitere Sport-Geschichtsschreibung: „Mit dem Beginn des Jahres 1957 gab das Regime die Parole von der `Einheit´ Deutschlands zugunsten der Zweistaatentheorie auf. Ein friedlicher gesamtdeutscher Sportverkehr passte nicht in dieses politische Konzept. Die Turn- und Sportverbände der Bundesrepublik wurden deshalb plötzlich beschuldigt, den Sportverkehr zu Agenten- und Spionagezwecken, zu benutzen. Die bis dahin ziemlich häufigen Sportbesuche aus der SBZ wurden vom Regime der Zone rigoros gestoppt und auch alle fest vereinbarten Sportbegegnungen in der Bundesrepublik, oftmals in letzter Minute, abgesagt.“ Eine weitere Unwahrheit: Nachdem die Bundesregierung mit der Popularisierung ihres „Alleinvertretungsanspruchs“ jegliche Hoffnungen auf eine – damals noch – Wiedervereinigung begraben hatte. Plötzlich waren die Gäste aus der DDR die „Agenten“ geworden.

Aber Daume schien zu ahnen, dass seine bis dahin geäußerten Behauptungen den Abbruch kaum motivieren konnten und fuhr fort: „In schmerzlicher Erinnerung stehen auch die in diesem und den folgenden Jahren vom Regime der Zone mit allen Mitteln unternommenen Versuche, das Auftreten gesamtdeutscher Mannschaften zu verhindern und die Teilnahme an den Olympischen Spielen mit einer separaten Zonenmannschaft zu erzwingen. Mit unendlicher Geduld hat sich die Turn- und Sportbewegung der Bundesrepublik immer wieder mit Erfolg bemüht, den gesamtdeutschen Sportverkehr aufrechtzuerhalten. Sie hat dabei die unentwegt fortgesetzten Versuche der politischen Infiltration manchmal bis über die Grenze des Erträglichen und Verantwortbaren in Kauf genommen in der Überzeugung, dass die Aufrechterhaltung der menschlichen und sportlichen Beziehungen der alles überragende Gesichtspunkt sein müsse.“ Daume schien sicher, dass die Öffentlichkeit vergessen hätte, dass sein NOK die Teilnahme der DDR-Athleten an den Spielen 1952 in Helsinki vereitelt hatte und – was noch schwerer wog – gegen die vom IOC-Präsidenten Brundage 1955 vorgeschlagene gesamtdeutsche Olympiamannschaft gestimmt hatte. Dass sie dabei in der Minderheit blieb und es so – gegen ihren Willen! - ersten gemeinsamen Mannschaft 1956 in Cortina d´Ampezzo kam, schien er aus den Sportgeschichtsbüchern streichen zu wollen.

Und in diesem Stil setzte er seine Variante der Geschichte des Nachkriegssports fort: „Etwa vom Jahre 1960 an erhielt der Sport der SBZ eine andere politische Aufgabe: Er hatte das neue politische Konzept des Zonenregimes - `die Konföderation der beiden deutschen Staaten´ - vorzuexerzieren. Mit Spalterfahne und Staatsemblem auf dem Sportdress selbst der unbedeutendsten Mannschaften wurde im In- und Ausland für die Existenz zweier deutscher Staaten demonstriert. Gleichzeitig wurde die Bildung gemeinsamer Sportorgane, die Durchführung möglichst vieler spektakulärer gesamtdeutscher Veranstaltungen bis zu gesamtdeutschen Meisterschaften erstrebt. Selbst die gesamtdeutsche Olympia-Mannschaft wurde von Ulbricht als ein leuchtendes Vorbild einer Konföderation der beiden deutschen Staaten hingestellt.“

Und was wäre dagegen einzuwenden gewesen? 

Wohl selbst spürend, dass seine Darstellung der Geschichte noch immer kaum jemanden von der Notwendigkeit des Abbruchs der Sportbeziehungen überzeugen würde, versicherte er mit einem Mal: „Die deutsche Turn- und Sportbewegung will leidenschaftlich die Weiterführung des gesamtdeutschen Sportverkehrs, der die Begegnung von Mensch zu Mensch als wesentliches Element einschließt. Ein solcher Sportverkehr kann deshalb selbst dann noch sinnvoll sein, wenn er über einen Stacheldraht hinweg durchgeführt werden muss. Das trifft aber nur so lange zu, wie Sportbegegnungen mit der Turn- und Sportbevölkerung von drüben möglich sind.“

Hier schien er völlig den Überblick verloren zu haben, denn wer hatte denn mit seinem Abbruch diese Begegnungen unmöglich gemacht?

Hurtig nahm er die nächste Kurve: „Ein gesamtdeutscher Sportverkehr verliert dann völlig seinen Sinn, wenn er sich nur auf den Verkehr mit einigen ausgesuchten linientreuen Gruppen, wie sie zur Zeit nur von dem Zonenregime über die Grenze gelassen werden, beschränkt. Politische Neutralität muss aktiv sein. Aktive politische Neutralität ist gleichbedeutend mit der Bereitschaft, den politischen Missbrauch des Sports von der anderen Seite abzuwehren. Die Düsseldorfer Beschlüsse des DSB und NOK haben aus einer von der SBZ geschaffenen Tatsache, für die sie die alleinige Verantwortung trägt, nur die erforderlichen Folgerungen gezogen. Die Folgerungen dienen in letzter Auswirkung der Wiederherstellung eines den Prinzipien des Sports gerecht werdenden gesamtdeutschen Sportverkehrs.“

Und dann folgte noch einmal ein Salto mortale a la Daume: „Nach Ansicht des DSB und des NOK war abermals der Zeitpunkt gekommen, innerhalb und außerhalb Deutschlands klarzumachen, dass der Missbrauch des Sports zu politischen Zwecken durch das Regime der SBZ eine Grenze hat, jenseits derer Selbstachtung und Menschenwürde Gefahr laufen, verlorenzugehen. … Den internationalen Sportverkehr werden wir weiter durchführen, soweit keine entwürdigenden Umstände dem entgegenstehen. Unsere eingegangenen internationalen Verpflichtungen werden wir selbstverständlich erfüllen, und wir sind sicher, dass die internationalen Verbände dies in einer für uns tragbaren Form ermöglichen werden.

Wie alle Menschen auf der Welt hoffen auch die Mitglieder der deutschen Turn- und Sportbewegung inbrünstig, dass die menschliche Verantwortung und die politische Einsicht einen Ausweg aus der gegenwärtigen Krise und eine Möglichkeit zu einem menschenwürdigen Nebeneinanderleben finden werden. Die Turner und Sportler der Bundesrepublik werden dann unter den ersten sein, die die zeitweilig und hoffentlich nur kurzfristig unterbrochenen Verbindungen zu dem anderen Teil Deutschlands wieder aufnehmen. …

Alle Mitgliedsverbände des DSB sind herzlich gebeten, sich mit vorstehenden, dem Gebot der Stunde entsprechenden Beschlüssen solidarisch zu erklären, entsprechende Konsequenzen zu ziehen und ihre Mitglieder darüber zu unterrichten.

Willi Daume

Präsident des DSB und des NOK"

Damit hatte Daume seine politische Pflichtübung gegenüber Bonn absolviert, das sich nun darauf berufen konnte, „Gegenmaßnahmen“ gegen die Schließung der Grenze getroffen zu haben.

Das ist ein halbes Jahrhundert her und dennoch darf man sicher sein, dass diese Version demnächst frisch aufgebrüht – oder allerhöchstens verschwiegen – wird.

Es fällt nicht schwer, das Gegenteil nachzuweisen!

Noch einmal: Die Entscheidung über den Abbruch datiert vom 16. August 1961.

Am 12. März 1961, also rund fünf Monate bevor Daume verkündet hatte, dass DSB und NOK den Sportverkehr mit der DDR wegen ihrer „Politik im Sport“ abbrechen, war der gleiche Herr Daume nach Genf gefahren, wo an jenem Sonntag die Finalspiele der Eishockey-Weltmeisterschaft 1961 stattfinden sollten.

Mit dem Hamburger „Spiegel“ (13/1961) steht uns ein Zeuge zur Verfügung, den Daume damals nie dementiert oder gar zu einer Gegendarstellung veranlasst hatte. Mithin: ein „Kronzeuge“! Das Magazin hatte damals das Geschehen eingehend beschrieben: „Gen Genf steuerte der Präsident des Deutschen Sportbundes, Willi Daume, 47, seinen zitronengelben Mer­cedes 300 SL - einem Turnier jener Sportdisziplin entgegen, in der bundes­republikanische Leibesübungs-Funktio­näre ebenso unangefochten wie inoffi­ziell einen imposanten Weltrekord hal­ten: im innerdeutschen Wettkampf um National-Gesang und Flaggentuch.

Die Verdienste, die sich der Dortmun­der Eisengießer Daume (Drahtanschrift: „Eisen-Daume") im Entwirren deutscher Flaggenleinen und Intonieren neuer Hymnen erworben hat, sind so augen­fällig, dass dem Sportbundpräsidenten erst unlängst auch noch das Präsidenten­amt des Nationalen Olympischen Komi­tees übertragen wurde.

Noch unmittelbar vor seiner Abreise nach Genf hatte Eisen-Daume einen neuen Triumph in sportpolitischen Hoch­leistungs-Verrenkungen errungen. Auf der in Westdeutschland unter seiner Schirmherrschaft ausgetragenen Hallen­handball-Weltmeis­terschaft hatten sich die feindlichen deutschen Sportbrüder aus Ost und West unter Olympia-Far­ben und der Melodie `Freude, schöner Götterfunken´ zu einer Mannschaft vereinigt.

Allein der `Götterfunke´ sprühte nur kurz; Schirmherr Daume konnte sich seines Erfolgs nicht ungetrübt erfreuen. Ungeachtet seiner noch andauernden Handball-Schirmherrschaft und eines für zwei Tage später terminierten Urlaubsbeginns an der Riviera sah er sich genötigt, in sein gelbes Sport-Vehi­kel zu klettern, um nach Genf zu brau­sen. Denn dort, bei den Eishockey­-Weltmeisterschaften, an denen ost- und westdeutsche Teilnehmer getrennt auf den Puck einschlugen, drohte ein schreckliches Debakel.

Zu Beginn der Eishockey-Weltmei­sterschaften hatte Willi Daume in einem Gespräch Bonns Außenminister Heinrich von Brentano davon überzeugt, dass die Anwesenheit der DDR-Sportler in Genf Bundesdeutschlands gepanzerte Schlittschuh-Athleten nicht von einer Teilnahme abhalten dürfe:

"Wir wählen das kleinere Übel. Die >Spalterflagge< in einem Wald von Fahnen zu sehen ist besser, als die >Spalterflagge< Deutschland allein ver­treten zu lassen."

In einem Punkt allerdings wollte Ge­sundheitssportler Daume, dem täglich aktiver Sport das Frühstück ersetzt, von vornherein so unerbittlich bleiben, wie Kettenraucher Heinrich von Brentano es sich immer erträumt: Teilnahme westdeutscher Sportler an einer Sieger­ehrung mit `Spalterflagge´ und DDR-, Hymne sei ausgeschlossen.

Daume: `Mannschaften der Bundes­republik werden dem Emblem und der Hymne der Zone keine Reverenz erwei­sen.´

Ausgerechnet diese schreckliche Situa­tion aber drohte in Genf, als Mercedes-Fahrer Daume dort eintraf: Die Ergeb­nisse der Ausscheidungsspiele hatten ein Weltmeisterschaftsspiel -Deutsch­land (West) gegen Deutschland (Ost) notwendig gemacht.

Die Olympiafarben der gesamtdeut­schen Hallenhandballer noch vor Augen, die `Freude, schöner Götterfun­ken´ noch im Ohr, schüttelte Willi Daume in Genf einen neuen Vorschlag aus dem Ärmel, um im Falle einer Nie­derlage Westdeutschland außer einer sportlichen nicht auch noch eine natio­nale Schmach zu bescheren: Siegereh­rung ohne Fahnen und Hymnen, dafür mit Sportlergruß und Handschlag.

Indes, die Veranstalter der Weltmei­sterschaft zeigten wenig Verständnis für solche deutschen Nöte und Clowne­rien. Sie verlangten kategorisch, die Bundes-Schlenzer sollten entweder die in den Turnierbestimmungen vorge­schriebene Siegerehrung respektieren oder ihren ostdeutschen Brüdern die Siegespunkte kampflos überlassen.

Die westdeutsche Mannschaft, die im voraufgegangenen Spiel gegen die Rus­sen nur mit halber Kraft geholzt und 1:11 verloren hatte, um sich für die nationale Auseinandersetzung mit der DDR zu schonen, entschied sich - von Sportpräsident Daume beraten - dar­aufhin in letzter Minute zum Verzicht.

Vergebens warteten ihre ostdeutschen Gegner mit gezückten Schlägern pünkt­lich im Stadion auf das bundesrepubli­kanische Team. Was unter allen Um­ständen vermieden werden sollte, war eingetreten: DDR und Spalterflagge ver­traten Deutschland allein.

Zum Schaden kam der Spott. Genfs Zuschauer pfiffen die ferngebliebenen Westdeutschen in Abwesenheit aus. `Mit (dieser) skandalösen Unsportlich­keit´, schrieb das Schweizer Boulevard­blatt `Blick´, `haben die Westdeutschen einen empörenden Missklang in die Weltmeisterschaften gebracht.´

`Das Ganze ist eine Schande´, polterte der kanadische Vizepräsident des Internationalen Eishockey-Verbandes, Robert Le Bel, `Kriminell!´ übertrumpfte ihn Kanadas Verbandschef Jack Rox­borough. Und der Engländer John Ahearne, Präsident des Internationalen Eishockey-Verbandes, zeigte sich von dem westdeutschen Verzicht `angeekelt´.

Selbst in Deutschland rümpften Sportreporter die Nase: `Willi Daume hat dem deutschen Sport keinen guten Dienst erwiesen´, konstatierte der Düs­seldorfer `Mittag´.

Das sowjetzonale `Neue Deutschland´ war bei der Suche nach Schuldigen weit­sichtiger: `Hallstein-Doktrin bringt Niederlage´, höhnte es in seiner Schlag­zeile.

Und in der Tat: Solange die Athle­ten des Volks der Dichter und Denker keinen Ball mehr treten, keinen Schwin­ger schlagen und keinen Schlittschuh anschnallen können, ohne darüber nachzugrübeln, welche Melodei am Spielende ihren Schweiß lohnen wird, langweilen und verärgern sie nicht nur den Rest der Welt, sondern lassen ihren Sport von Bonn mindestens so sehr missbrauchen wie die ostzonalen Brüder von Pankow.

Darüber hinaus, gibt es für alle westdeutschen Sportler, die Bonns These vom Nichtvorhandensein der so­genannten DDR folgen, auf die Dauer ohnehin nur einen Ausweg: Sie bleiben im Lande und spielen unter sich.

So ganz schien allerdings selbst bei den von Eisen-Daume in Genf zur natio­nalen Tat angespornten Eishockey­-Kämpfern der Wirklichkeitssinn nicht verlorengegangen zu sein: Beim abend­lichen Weltmeisterschafts-Bankett mach­ten sie wieder mit und jeder von ihnen nahm als Gastgeschenk eine Schweizer Uhr in Empfang. Die DDR-Spieler konnten freilich zusätzlich noch ein an­deres Geschenk der Uhrenfirma Rolex entgegennehmen: Den Fairneß-Pokal für manierliches Benehmen auf dem Eis.“

Diesen Bericht kann ich als journalistischer Teilnehmer dieser Weltmeisterschaft noch ergänzen: Die DDR hatte zwar gut im Rennen gelegen im Kampf um die Fair-Play-Trophäe, aber die endgültige Entscheidung fiel nach dem bundesdeutschen Boykott: Die von Schweizern dominierte Fairplay-Kommission entschied einmütig, die DDR am Abend zur Fairplay-Siegerehrung zu rufen und ihr die Trophäen zu überreichen. Bestärkt wurden die Fair-Play-Juroren durch die Tatsache, dass sich die DDR bereit erklärt hatte, die zum Spiel DDR-BRD erschienenen zahlreichen Zuschauer am Nachmittag zu entschädigen. Sie trat gegen eine von den Schweizern in aller Eile zusammengetrommelte internationale Mannschaft an – das Tor hütete der USA-Keeper - und gewann dieses Spiel. Das muss nur erwähnt werden, weil es den Schweizern die Chance bot sich an den Bundesdeutschen gnadenlos zu „rächen“. Als Willi Daume die Veranstalter um einen Raum bat, in dem er der internationalen Presse seine „Verzicht-Entscheidung“ erklären wollte, erinnerte man ihn daran, dass der BRD eine Umkleidekabine zur Verfügung stünde, die er gern für seine Pressekonferenz benutzen könnte, was er dann auch notgedrungen tat.

Dass die Schweizer mehr als einmal die DDR-Hymne in diese Kabine „einspielten“, lag daran, dass sie mehrmals erklang. Als die DDR-Mannschaft zu ihrem Spiel gegen die BRD auf dem Eis erschienen war, spielte man die Hymne zum ersten Mal. Als das Spiel nach einer Minute abgepfiffen wurde, nachdem der Gegner nicht erschienen war, wurde sie für den Sieger des Spiels zum zweiten Mal intoniert. Als die Mannschaft gegen die „Internationale WM-Auswahl“ gewonnen hatte, erklang sie ein weiteres Mal zu Ehren des Siegers!

Doch damit hatten sich die Folgen des angeblich so begründeten Abbruchs längst nicht erschöpft.

Noch einmal sei der „Spiegel“ in den Zeugenstand gerufen, weil das vor dem Vorwurf bewahrt, etwa falsch Zeugnis gegeben zu haben oder DDR-Agitation zu publizieren: Am 25. April 1962 meldete das Hamburger Magazin: „Bundesdeutschlands Wettschwimmer sind so stark, dass sie, speziell der Rekordler Gerhard Hetz, bei der für August vorgesehenen Europameister­schaft mehrere Titel gewinnen können.

Um so ärgerlicher sind die Schwimmer daher, dass sie - auf Weisung der ober­sten deutschen Sportführung - ihre Chancen wahrscheinlich ungenutzt ver­streichen lassen müssen. Grund: Die Wettkämpfe sollen in einem volkseige­nen Bassin zu Leipzig abgehalten wer­den. `Frankfurter Allgemeine´: `Die junge Schwimmer-Garde muss verzich­ten lernen.´

Die Schwimmer-Garde droht das Opfer eines Anti-DDR-Beschlusses der westdeutschen Sportführung zu wer­den, dessen verhängnisvolle Auswirkun­gen auf den eigenen Sport offenkundig unterschätzt wurden: des Mauer-Boy­kotts.

Drei Tage nach Walter Ulbrichts nächt­lichem Richtfest - am 16. August ver­gangenen Jahres - beschlossen der bundesdeutsche Sportpräsident Willi Daume. seine diversen Unter-Präsiden­ten und Mitglieder des Nationalen Olym­pischen Komitees in Düsseldorf, aus Protest gegen die `vom Regime der SBZ getroffenen Abschnürungsmaßnahmen´ die Sportbeziehungen zur DDR radikal abzubrechen: Denn: `Verhandlungen über gesamtdeutsche Fragen haben unter diesen Umständen keinen Sinn; sie werden ab sofort eingestellt.´

War der deutsche Ost-West-Sport zuvor bis auf die Frage der Flaggen und Hymnen keinen Einschränkungen von westdeutscher Seite unterworfen, so unterband Daumes Sportführung nun­mehr ab sofort:

 - Teilnahme westdeutscher Sportler an nationalen und internationalen Wett­bewerben in der DDR;

- Teilnahme mitteldeutscher Sportler an nationalen Wettkämpfen in der Bundesrepublik.

An internationalen Wettkämpfen auf Bundesgebiet brauchte der Sportbund die DDR-Athleten nicht zu hindern, Da­zu reichen nach Daumes Ansicht polizei­liche Bestimmungen aus, mit deren Hilfe kommunistische Betriebsamkeit im Bundesgebiet ausgeschaltet werden kann. Da zur Bildung einer gesamt­deutschen Sportmannschaft Verhandlun­gen vonnöten wären, konnten deutsche Athleten aus Ost und West einander fortan nur auf offiziellen Wettkämpfen im Ausland begegnen, bei denen zwei deutsche Vertretungen zugelassen waren.

Doch schon bald kündigte sich an, dass die Sportführer, die mit ihrer schnel­len Mauer-Reaktion `die Politiker auf ihrem eigenen Feld um Längen geschla­gen, wenn nicht gar ...überrundet´ hatten (so `Die Zeit´), ihre neue Marschroute gar nicht durchhalten konnten. Dass selbst Beschluss-Teilnehmern nicht ge­heuer war, verriet der Vorsitzende des Deutschen Eissport-Verbandes, Herbert Kunze: `Wir hatten starke Bedenken.´

Zwar vermochte der Dortmunder Eisen­gießer Daume diese Bedenken über mögliche Nachteile des Mauer-Boykotts für die eigenen Sportscharen zu zerstreuen: `Wir können notfalls auch einmal verzichten. ´Derartige Verzichte waren etwa für internatonale Wettbewerbe wie die Schwimmer-Europameisterschaft im Gebiet der DDR vorgesehen.“

Und dann schilderte der „Spiegel“ detailliert, wie Daume hinter und neben den Kulissen plötzlich Verhandlungen mit denen akzeptierte, die er in seinem Rundschreiben rüde als für Verhandlungen nicht mehr fähige Partner abgestempelt hatte.

„Spiegel“: „Vergebens spekulierte Willi Daume insgeheim auch auf mehr Unterstüt­zung und Verständnis durch die inter­nationalen Verbände. Er ließ eine Doku­mentation veröffentlichen, aus der hervorging, dass Ulbrichts Sportfunktionäre den Sport systematisch für politische Ziele eingespannt und überdies den innerdeutschen Sportverkehr auf ein Minimum gemindert hatten.

Zu spät: Optisch hatte der Daume-­Bund den innerdeutschen Olympia­frieden gebrochen.

Willi Daume musste erkennen, dass selbst Bonn … ihn nun im Stich ließ. Wohl erklärte ein Sprecher des Gesamtdeutschen Ministeriums: `Der Sport ist unabhän­gig. Herr Daume und seine Genossen können tun, was sie wollen.´ Doch der Gesamtdeutsche Lemmer, der Daume am 16. August wie etwa auch Willy Brandt und Heinrich von Brentano zum sportlichen Bruch mit der DDR einen Glückwunschtext depeschiert hatte, ließ wissen: `Ich müsste kein gesamtdeutscher Minister sein, wenn ich nicht für ge­samtdeutsche Mannschaften wäre.´

Was Daume falsch gemacht hatte, er­läuterte die SPD-Abgeordnete Anne­marie Renger: Der Sportverkehr nach drüben sei `in dieser Zeit der Ab­schnürung besonders wichtig´. Das Aus­wärtige Amt, so sagte Staatssekretär Lahr, würde `sogar gesamtdeutschen Ausscheidungskämpfen in der Bundes­republik zustimmen´. So suchen die westdeutschen Sport­-Oberen denn auch längst nach einer Mög­lichkeit, sich des Düsseldorfer Dekrets ohne Prestigeverlust wieder zu ent­ledigen. Die formale Voraussetzung war offenkundig eingeplant, denn laut Boy­kott-Text will der Daume-Bund den Ost-West-Sport nur unterbinden, `so­lange ein normaler Verkehr zwischen der SBZ und Berlin sowie der Bundesrepublik nicht möglich ist´. Dieser `normale Verkehr´ muss nach Ansicht von Funktionären nicht unbedingt Ein­reißen der Mauer bedeuten, sondern könne auch unter den Folgerungen der Annäherung zwischen Amerikanern und Russen im Streit um die deutsche Haupt­stadt verstanden werden.

Tatsächlich sickerte durch, das Dilemma der Schwimmer solle zum Anlass dienen, den Düsseldorfer Be­schluss aufzuheben. Mithin kämen die Schwimmer doch zu ihren Chancen, in Leipzig Europameister zu werden. Wie sehr das protokollarische Hickhack aller­dings die Sportler schon verwirrt hat, erhellte aus der Frage eines westdeut­schen Schwimmsport-Funktionärs: `An­genommen, wir fahren nach Leipzig. Was machen wir. wenn Ulbricht uns Pfötchen geben will?´“

Wie man weiß, entkamen die bundesdeutschen Schwimmer dem von Daume veranlassten – und von Bonn mit Glückwünschen bedachten – Abbruch nicht und mussten auf ihre Titel ebenso verzichten, wie zum Beispiel die DDR-Olympioniken 1984 auf ihre Medaillen. Nur: Die inzwischen mit Millionen Euro finanzierte „Aufarbeitung“ des DDR-Sports und vor allem seine angeblich so politische Rolle ließe sich – wie hier mit Hilfe des „Spiegel“ - nahezu kostenlos widerlegen.

Wer aber ist an dieser Wahrheit interessiert? Hierzulande niemand! Andernorts ist das anders. Unlängst besuchte mich ein Professor der Universität Tokio und bat um Auskünfte über den DDR-Sport. Bald darauf meldete sich eine US-amerikanische Studentin, die ihre Doktorarbeit diesem Thema gewidmet hat und dann empfing ich den Sport-Dekan der Universität Toronto, der um Auskünfte über den Stil der „Aufarbeitung“ bat. Mit einem Satz: Die Wahrheit rückt näher und die „Aufarbeiter“ sollten sich schon mal an den Hartz-IV-Schaltern umsehen…

 


Verein Sport und Gesellschaft e.V. @ 2014